Essstörungen-

wenn sich die Seele über den Körper ausdrückt

 

Die bekanntesten, häufigsten und anerkannten Essstörungen sind die unspezifische Ess-Sucht, die Magersucht (Anorexia Nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und die Fressattacken (englisch „Binge Eating“). Die einzelnen Störungen sind nicht klar voneinander abgrenzbar. Oft wechseln die Betroffenen von einer Form zur anderen und die Merkmale gehen ineinander über und vermischen sich. Zentral ist immer, dass die Betroffenen sich zwanghaft mit dem Thema Essen beschäftigen. Bei allen chronisch gewordenen Essstörungen sind lebensgefährliche körperliche Schäden möglich (Unterernährung, Mangelernährung, Fettleibigkeit).

Die Übergänge zwischen „normal“ und „krankhaft“ sind von vielen Faktoren abhängig. Manche Ess-Süchtige sind körperlich und in ihrem Verhalten völlig unauffällig – die Sucht spielt sich bei ihnen ausschließlich im Kopf ab.

Als Ex-Betroffene liegt mir das Thema Essstörungen sehr am Herzen, weshalb ich sowohl mit Betroffenen, als auch mit Angehörigen arbeite und mich im Bereich der Prävention sehr stark engagiere.